Volle Leistung auch bei Flaute
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Das perfekte Back-Up für die Erneuerbaren

Deutschland liegt in einer Klimazone, in der sich das Wetter relativ häufig ändert. Immer wieder gibt es aber Tage, an denen die Witterungsbedingungen stabil sind – manchmal stabil schlecht. An nebligen Wintertagen zum Beispiel ist die Sonne den ganzen Tag lang nicht zu sehen, und windstill ist es auch. Es herrscht Dunkelflaute. Das bedeutet: Es wird kaum erneuerbare Energie erzeugt.

 

Kein Wind? Keine Sonne? Kein Problem

Mehr Erneuerbare = mehr Back-up-Bedarf

Gerade an kalten Wintertagen ist der Energiebedarf relativ hoch. Je mehr Strom mit erneuerbaren Energien produziert wird, desto mehr Back-up-Leistung werden wir benötigen. Denn die Schwankungen im Stromaufkommen werden mit Zunahme der Erneuerbaren immer größer. Damit die Versorgung mit Energie stets gewährleistet ist, muss der Strombedarf von aktuell rund 80 GW stets gesichert sein. Kernkraft- und Kohlekraftwerke stehen dafür schon bald nicht mehr zur Verfügung und der Strombedarf wird steigen.

Deshalb brauchen wir Gaskraftwerke als Back-up: Sie produzieren gleichmäßig rund um die Uhr den Strom, den Menschen und Unternehmen in unserem Land benötigen. Und Gaskraftwerke haben den Vorteil, dass sie deutlich weniger CO2 ausstoßen als Kohlekraftwerke und außerdem schnell hoch- und auch wieder heruntergefahren werden können.

Gas-kraftwerke können die Versorgungs­lücke schließen

Gaskraft­werke sind der ideale Par­tner der regene­rativ­en Ener­gien: Steht wenig erneuer­barer Strom zur Ver­fügung, springen die Gas­kraft­werke binnen kürzes­ter Zeit flexi­bel ein und fül­len die akute Ver­sorgungs­lücke. Wenn Wind und Sonne wieder genug Energie liefern, fahren die Gas­kraft­werke wieder her­unter – bis zum nächs­ten Einsatz.
Zudem sind Gas­kraft­werke schwarz­start­fähig: Sie können ohne externe Energie­zufuhr wieder an­gefahren werden. Wenn es also einen Strom­aus­fall gibt, können sie ohne Strom­zufuhr von außen sich selbst hoch­fahren und inner­halb weniger Minuten Deutsch­land wieder mit Strom versorgen.

Neue Gaskraftwerke schaffen mehr Versorgungs­sicherheit

Das Bereitstellen von Kraftwerkskapazitäten, die nur dann abgerufen werden, wenn die Situation im Strommarkt das notwendig macht, muss aber adäquat vergütet werden – so wie das auch in vielen anderen Branchen, zum Beispiel bei Bereitschaftsdiensten in der Krankenversorgung – und auch in vielen anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist. Die aktuelle Situation erschwert sinnvolle Investitionen in einen klimaschonenden Gaskraftwerkspark in Deutschland. Die deutsche Gaswirtschaft hat dazu bereits konstruktive Vorschläge gemacht.

Deshalb zögern viele Betreiber mit dem Bau neuer Gaskraftwerke, weil die Vergütung derzeit unattraktiv ist. Wir müssen aber schnell neue Kapazitäten aufbauen, um eine Versorgungslücke zu verhindern.

Design des Strommarktes

Mit der EWI-Studie „Diskussion zukünftiger Her­aus­for­de­rungen von Ver­sor­gungs­sicher­heit im Strom­markt 2.0“ wurde eine wichtige Grund­lage für die De­batte um das Strom­markt­design der Zukunft geschaffen.

Wie ein zukunfts­fähiges Design für den deut­schen Strom­markt aussehen kann, stellen wir in der Broschüre vor.

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Unser Gasnetz wird zur Batterie der Energiewende. Darin können wir nämlich Wasserstoff über weite Strecken transportieren und im Anschluss problemlos speichern.

Als wichtigster Energieträger für unsere Wirtschaft verbindet Gas mühelos Ökonomie mit Ökologie – verlässlich, bezahlbar und mit Wasserstoff zukünftig auch klimaneutral.

Durch unsere bestehenden Gaskraftwerke ist die Stromversorgung auch ohne Braunkohle zu jeder Zeit sichergestellt – und das mit durchschnittlich 65 Prozent weniger CO2-Ausstoß.