Die Infrastruktur von heute für die Energie von morgen
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Die Infrastruktur für Wasserstoff ist schon da

Das Wasserstoff-Zeitalter beginnt. Schon bald soll die erneuerbare Energie fast überall in Deutschland zur Verfügung stehen.

Aber wie transportieren wir diese Energie zu den Verbrauchern? Muss dafür eine neue Infrastruktur mit Pipelines, Verteilnetzen in Städten und Dörfern und mit neuen Speichern errichtet werden?

Das Gasnetz: heute schon bereit für Wasserstoff

Wasserstoff im Gasnetz

Schon heute könnte in 70 Prozent des Gasnetzes in Deutsch­land reiner Wasser­stoff trans­por­tiert werden. Die übrigen Rohr­lei­tungen müssten größ­ten­teils nur mini­mal tech­nisch an­ge­passt werden, nur ein kleiner Teil der Infra­struktur müsste aus­ge­tauscht werden.

Sicher
versorgt

Über das mehr als 540.000 Kilo­meter lange Gas­netz werden aktuell 21 Milli­onen Haus­halte und 1,8 Milli­onen Ge­werbe- und Industrie­betriebe ver­sorgt. Sicher und zuver­lässig – Tag für Tag. Die Gas­speicher sichern die Ver­sorgung für ca. drei Monate.

Kosten
reduzieren

Über das Gasnetz ließe sich pro Stunde Wasser­stoff mit einem Energie­gehalt von bis zu 75 Giga­watt­stunden vom wind­reichen Norden Deutsch­lands in den Süden trans­portieren. Die Kosten für den Strom­netz-Ausbau können deut­lich redu­ziert werden.

Ein Netz für Europa

Rund 40.000 Kilometer lang soll das euro­päische Wasser­stoff­netz im Jahr 2040 werden. Und ein Groß­teil der Lei­tung gibt es schon. Noch wird darüber Erdgas trans­por­tiert. In Zu­kunft jedoch strömt Wasser­stoff durch diese Leitungen. Das Konzept „European Hydro­gen Backbone“ der Fern­leitungs-Netz­be­treiber macht so das euro­päische Potenzial der Erneuer­baren nutzbar.

Leitungen, Speicher, Steuerung – zum großen Teil bereits vorhanden

Die bestehende Gasnetzinfrastruktur, die heute noch Erdgas transportiert, kann auch für Wasserstoff genutzt werden. Die bestehenden Gasleitungen vertragen schon heute problemlos einen Wasserstoff-Anteil von bis zu 20 Prozent im Gasgemisch. Die Gasnetzbetreiber in Deutschland stehen bereit, ihre Netze und ihre Netzsteuerung auf den Einsatz von Wasserstoff umzustellen.

Enorme Transport­kapazität steht zur Verfügung

Das Gasnetz kann die vierfache Menge an Energie durchleiten, die das Stromnetz transportieren kann. Und die Gasspeicher in Deutschland können 6.000-mal so viel Energie einlagern, wie das die derzeit verfügbaren Stromspeicher schaffen. Und ähnlich wie heute Erdgas, werden wir in Zukunft Wasserstoff aus anderen Ländern importieren, in denen die Bedingungen für seine Erzeugung noch günstiger sind als bei uns. Auch dafür steht die Gasinfrastruktur bereit.

Stromnetz und Gasnetz können also auch in Zukunft sehr gut nebeneinander existieren, denn sie ergänzen sich perfekt. Gemeinsam tragen sie dazu bei, die Klimaziele zu erreichen.

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