Wasserstoff zur Energie der Zukunft machen?
Mit Gas gehts Header Logo

Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter!

Wir stehen am Anfang des Wasserstoff-Zeitalters. In den nächsten Jahren wird Wasserstoff in unserem Energiesystem eine ganze Reihe von Aufgaben übernehmen, zum Beispiel in der Industrie, in der Wärmeversorgung oder in der Mobilität. Die deutsche Energiewirtschaft leistet auf vielen Gebieten wertvolle Beiträge, um das Durchstarten von Wasserstoff möglich zu machen.

Gasnetz von heute: Wasserstoffnetz von morgen

Warum eigentlich Wasserstoff?

Klimaneutrale
Erzeugung

Wasser­stoff kann kliman­eutral erzeugt werden. Über das Power-to-Gas-Ver­fah­ren kann er in Elektro­lyseuren mit­hilfe von erneuer­barem Strom her­ge­stellt werden. Rund 40 solcher Anlagen gibt es bereits in Deutsch­land. Bis genügend Elektro­lyseure gebaut sind, kann blauer oder tür­kiser Wasser­stoff aus Erd­gas nahezu kliman­eutral pro­du­ziert werden und bereitet den Weg in das Wasser­stoff-Zeitalter.

Speicher- und
transportierbar

Bis zu 70 TWh Wasser­stoff lassen sich schon heute problem­los in dem über 540.000 Kilo­meter langen Gas­netz trans­portieren. Diese bestehende leistungs­fähige Infras­truktur lässt sich Schritt für Schritt für noch größere Mengen an Wasser­stoff umrüsten. Auch der Import von grünem Wasser­stoff aus anderen Ländern, kann durch das Gas­netz ermöglicht werden.

Großes Potenzial zum Klimaschutz

Wasser­stoff kann schritt­weise die fossilen Ener­gie­träger in der Indus­trie, im Verkehr und in der Wärme­ver­sorgung ersetzen. Moderne Gas­heiz­ungen können bereits heute bis zu 20 Prozent Wasser­stoff-Anteil ver­arbeiten. Da­durch ergeben sich enorme CO2-Ein­spar­poten­ziale, die wir nutzen müssen, wenn wir das Ziel Klima­neu­trali­tät bis 2045 er­rei­chen wollen.

Energie­wirtschaft liefert alle Komponenten für die Wasserstoff-Ära

Die Energie­wirtschaft nimmt bei der Nutzung der Klima­poten­ziale für die Er­reichung der Klima­neu­trali­tät eine zen­trale Rolle ein: Sie liefert die Ener­gie, mit der Wasser­stoff kliman­eutral herge­stellt werden kann, und sie be­treibt mit dem Gas­netz eine leistungs­fähige Infra­struktur, damit der Wasser­stoff zu allen Ver­brau­chern trans­portiert und ge­speichert werden kann.
Wasserstoff im Gasnetz: Geht das?
Das Gasnetz ist das Fundament für Wasserstoff
Was kostet die Her­stel­lung von Wasser­stoff?
Blauer und türkiser Wasser­stoff als kosten­günstige Alternative
Mehr News zu Wasserstoff?
Wir halten Sie auf dem Laufenden

Fast 200 Jahre Erfahrung

Die Energiewirtschaft bringt ein sehr hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung mit.

Das neue Zeitalter kann beginnen

Deutschlands Energieversorger sind bestens auf den Start der Wasserstoffwirtschaft vorbereitet: Wasserstoff-Technologien wie Power-to-Gas und Brennstoffzellen-Heizungen sind in den vergangenen Jahren in zahlreichen Pilotprojekten erfolgreich getestet worden. Rund 500 Wasserstoffprojekte laufen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Hausaufgaben sind gemacht, jetzt kann es mit der Umsetzung losgehen. Die Gaswirtschaft freut sich auf ein neues Zeitalter, in dem sie sich zur grünen Wasserstoffwirtschaft weiterentwickelt.

Das Magazin von Zukunft Gas bestellen

Sie möchten mehr über die Arbeit der deutschen Gas­wirt­schaft erfahren? In der aktuellen Ausgabe des Gas­maga­zins lesen Sie, warum die bestehende Gas­infra­struktur als Rück­grat der Energie­wende unverzichtbar ist. Auch für die neue Brennstoffzellen-Techno­logie von Bosch, mit der Wärme und Strom dezentral produziert werden kann, spielt sie eine wichtige Rolle. Erfahren Sie außerdem, weshalb Erdgas der Türöffner für Wasser­stoff im Wärme­markt ist und erhalten Sie spannende Infor­mationen rund um das Thema Biogas. Bestellen Sie kostenfrei die aktuelle Ausgabe.

Die Gasbranche bekennt sich eindeutig zu den Klimazielen und übernimmt ihre Verantwortung. Die Gasbranche ist innovativ, besitzt bereits die Wasserstoff-Expertise und ist bereit, diese mit anderen Branchen zu teilen.

Als Ausgangsmaterial für die Erzeugung von Biogas dienen nachhaltig und gewässerverträglich angebaute Energiepflanzen, tierische Exkremente (Gülle, Mist) sowie Abfall- und Reststoffe wie zum Beispiel Speisereste. Längst wird nicht mehr nur Mais als Energiepflanze eingesetzt. Auch Wickroggen, Szarvasi-Gras oder die Durchwachsene Silphie kommen zum Einsatz. Einige dieser Energiepflanzen werden gern von Bienen angeflogen oder als Rückzugsraum von Vögeln und Jungwild genutzt. Andere lockern zum Beispiel den Boden auf.

Von insgesamt 35,8 Mio. Hektar Fläche in Deutschland werden 16,7 Mio. Hektar landwirtschaftlich genutzt. Rund 60 Prozent dieser Fläche dienen dem Futtermittelanbau für die Nutztierhaltung, 22 Prozent werden für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt. Energiepflanzen werden auf 14 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland angebaut. Das entspricht 2,4 Mio. Hektar. Energiepflanzen für die Biogasproduktion werden auf 1,5 Mio. Hektar angebaut, die restliche Fläche wird für den Anbau von Energiepflanzen für z. B. Biodiesel verwendet.

Moderne Geräte wie die Gasbrennwertheizung vertragen bereits heute ohne weiteres eine Beimischung von 10 Prozent Wasserstoff. Neue Geräte können unproblemtisch mit bis zu 20 Prozent des Gasgemisches betrieben werden. Zukünftig können Brennwertheizungen mit speziellen Umrüstkits schnell und kostengünstig auf den Betrieb mit 100 Prozent Wasserstoff umgestellt werden. Die innovative Brennstoffzelle nutzt schon heute 100 Prozent Wasserstoff.

Die Industrie ist in Deutschland der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen. Die Prozesse in der Industrie lassen sich zum Teil nur sehr schwer oder zu extrem hohen Kosten elektrifizieren. Beispielsweise bei der Stahlproduktion ist daher Wasserstoff die Lösung, um auch hier die CO2-Emissionen schnell und bezahlbar zu senken.

AUCH INTERESSANT

Unsere Gas­netze und -speicher ermög­lichen schon heute den sicheren Trans­port und die problem­lose Lage­rung von Wasser­stoff, dem Energie­träger von morgen.
Biogas ist nicht nur CO2-neutral, erneuer­bar und regional, sondern auch genauso viel­fältig ein­setz­bar wie konven­tion­elles Erdgas.
Dank moderner Wasser­stoff-Techno­logien werden zukunfts­fähige Produkte wie klima­neutraler Stahl „Made in Germany“.